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Die Nachkriegszeit: Auf dem Weg zum Markenartikel

1948, als alles noch in Trümmern lag, bescherte der Marshallplan den Hamburgern eine Schiffsladung Bienenhonig. Herr Seyferth erkannte die Gunst der Stunde und installierte provisorisch im Keller einer Hamburger Firma eine Abfüllerei. Der Honig wurde ihm fast aus den Händen gerissen.


 



 

Ab 1950 begann die systematische Aufbauarbeit. Aus Langnese-Honig sollte ein Markenartikel mit gleichbleibend hoher Qualität und Geschmack werden. Diese Ansprüche waren bei einem Naturprodukt wie Honig nicht leicht zu erfüllen. Langnese erwarb eigene Imkereien in Guatemala, Salvador und Mexiko und baute umfassende Qualitätskontrollen auf. Zudem führte Langnese monatelang Geschmackstests in Lebensmittel-Geschäften mit Inhabern und Kunden durch. So entstand schließlich mit viel Fleiß, Können und feinem Gespür die optimale Langnese-Rezeptur.
Die Investitionen hatten sich gelohnt: Bereits 1958 war Langnese Honig Marktführer mit 6.500 Tonnen und einem Umsatz von 20 Mio DM. 1965 erfolgte der Umzug in das kleine Städtchen Bargteheide, nördlich von Hamburg.

 

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