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Nicht umsonst heißt es "Fleißig wie die Biene": pro Tag macht sie ca. 40 Ausflüge und besucht ca. 4.000 Blüten. Dabei nimmt die Biene mit ihrem Saugrüssel den Nektar der Blüten auf und verdünnt ihn dabei direkt mit ihrem Speichel. Dieser enthält Enzyme, die hauptsächlich für den Umbau von Nektar in Honig verantwortlich sind.
Unterwegs wird der Nektar im stecknadelgroßen Honigmagen transportiert. Die Biene zweigt nur einen geringen Teil für sich ab, der Rest wird im Stock abgeliefert und dort zu Honig weiterverarbeitet. Honig ist das Hauptnahrungsmittel für die Bienen, das sie als Vorrat für den Winter sammeln!
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Im Stock angekommen, übergibt die Sammelbiene (auch Trachtbiene genannt) den Inhalt ihres Honigmagens an die Stockbienen, die dann die weitere Arbeit übernehmen. Der Honig enthält jetzt noch zuviel Wasser um haltbar zu sein, daher wird er als "unreif" bezeichnet. Er muss erst noch im Stock reifen. Zu Beginn sind die Bienen aktiv daran beteiligt: sie pumpen den Honig immer wieder aus ihrer Honigblase, lassen ihn als kleinen Tropfen aus ihrem Rüssel fließen und saugen ihn sofort wieder auf. Diesen Vorgang wiederholen sie schnell hintereinander ca. 15-20 Minuten lang. Durch die trockene, warme Luft im Stock (ca. 30-35 Grad) verdunstet dabei Wasser.
Der halbreife Honig wird jetzt in dünnen Schichten in Wabenzellen eingelagert, damit weiterhin Wasser verdunsten kann. Durch fleißiges Fächeln mit den Flügeln schaffen die Bienen zusätzlich Feuchtigkeit aus dem Stock. Doch das Trockenlegen allein macht noch keinen Honig: genauso wichtig ist die Fermentierung. Immer wieder wandert der Nektar aus den Depots in die Honigmägen der Stockbienen. Bei jeder Verteilung wird er mit wertvollen Stoffen, z. B. Enzymen angereichert. Die Enzyme wandeln den Zucker aus Nektar und Honigtau um.
Bei der Reifung entwickeln sich auch der typische Geruch, Geschmack und Aussehen des Honigs. Ist der Honig kurz vor der Reife, werden die Zellen zuerst zu drei Viertel gefüllt und nach ca. ein bis drei Tagen ganz aufgefüllt. Jetzt ist der Honig ausgereift und die Bienen verschließen die Zellen in den Waben mit Wachsdeckeln.
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